zurück

Fortschritt meiner BeLL

04. Dezember 2006:
Momentan bin ich damit beschäftigt einen LC-80 selbst zu bauen um mir eine Grundlage für die bevorstehende Veränderung in der Elektronik zu schaffen, die Assembler und HEX-Programmierung zu verstehen und einen HEX-Mnemonic (ist nix weiter als eine HEX-Assembler) Übersetzer in Delphi zu schreiben. Da bin ich zwar noch jenseits von Gut und Böse, aber ich glaube einfach mal an ein Wunder ;-)

20. Januar 2007:
Der Translator ist unterdessen fertig (zumindest kann er disassemblieren, der Rest, wie zum Beispiel Benutzeroberfläche folgt noch bis spätestens Juni 2007) und ich versuche das Betriebssystem zu verstehen. Dies gestaltet sich schwieriger als erwartet, da ich nicht bedacht hatte, dass dieses "Programm" nicht von mir und auch nicht in Delphi, sondern in HEX bzw. unterdessen in Mnemonic-Code geschrieben ist.

31. Januar 2007:
Die Disassemblierung des Betriebssystems "wächst". Langsam bekomme ich einen Durchblick in den Dingen, die ich brauche. Auf der Seite die Theorie steht bis jetzt zusammengefasst, was ich herausgefunden bzw. nachgelesen habe. In der nächsten Zeit wird auch noch eine übersichtilichere Seite zum Thema LC-80 folgen, damit ich die theoretischen Überlegungen zur besonderen Lernleistung von meinen Arbeitsunterlagen trennen kann.

10. Februar 2007:
Die LC-80-Übersichtsseite ist fertig, gefällt mir aber noch nicht ganz. Ich habe mit der Layoutentwicklung für die LC-80 Leiterplatten begonnen, da die von der Tammy ziemlich voll und unübersichtlich sind. Das ist komplizierter, als das Ergebnis dann aussieht.

21. Februar 2007:
Mein selbst gebauter LC-80 funktioniert! Nach (schier endloser) Fehlersuche von André, Philipp (danke noch mal) und natürlich mir war es geschafft. Er funktioniert, bloß alle Segmentansteuerungen waren verkehrt herum :-( Dies war aber eine Sache von "nur" 30 Minuten, da es ja "nur" 8 Drähte waren, die ich neu testen und neu ziehen musste. Weiterhin ein Wort an alle anderen, die mal anfangen zu löten: Wenn ihr Litze verwendet (ist sicherer), dann achtet darauf, dass auch wirklich alle einzelnen Drähte durch das Lötauge gesteckt sind. Wenn nicht und auch nur ein Draht schließt mit einem Nachbarkontakt kurz - ihr sucht euch wahnsinnig!!! Jetzt fehlt meinem LC-80 "nur" noch die Tastatur (die ja bekanntlich aus "nur" 25 Tastern und einer Verschaltungsmatrix besteht) und die Stecker für USER- und CPU-Bus.

20. April 2007:
Führergeburtstag - ein Datum, dass man am genauso gerne, wie die ganze Zeit von 1933-1945 vergessen möchte und ich schließe mich da nicht aus. (Das gehört zwar eigentlich nicht hier hin, aber egal.)
Mein LC-80 ist längst fertig und wird zum Programmieren benutzt und Herr Rost und ich haben uns das erste Mal gemeinsam eine Platte gemacht, wie es funktionieren könnte. Wir haben uns unterdessen geeinigt, wer welche Variante bearbeitet und ich habe die Variante mit den EPROMs genommen. Weiteres dazu kann man hier lesen.

zurück