9.4. Intel-Prozessoren history menue Letztmalig dran rumgefummelt: 19.07.15 17:56:14
Beachtenswert ist schon, dass die Erfinder des Transistor von Wissenschaft und Technik zur Wirtschaft wechselten. Man gründete eine Firma - und: man nannte sie INTEL
„Schön, aber wozu ist das Ding gut?“

Ein Ingenieur der Forschungsabteilung Advanced Computing Systems Division (IBM) 1968 zum Mikrochip

die Elektronikseiten

Logo der INTEL-Mikroprozessorsen

begrenzt verwendbar - selbst aufpassen, ab welcher Stelle es Blödsinn wird ;-)

Wissen für Fortgeschrittene der Informatik

Technologie der Schaltkreis-Herstellung
Integrierte Schaltkreise - kurz IS Schaltkreisentwurf Reinstsilizium-Gewinnung Fotolithografischer Prozess

Integrierte Schaltkreise

Schaltkreisentwurf

Ziehen eines Silizium-Einkristalls nach dem Zonenfloating-Verfahren

Logo für den fotolithografischen Prozess

Waferfertigung Laufzeitverhalten der Technologie-Formen low-Power-Shottky CMOS-Technologie

Waferfertigung

Schalteverhalten und Fertigungstechnologien

Low-Power-Schottky-TTL-Technologie

CMOS-Technologie

Widerspruch zwischen der Leistungsfähigkeit moderner Hardware und Software für Personalcomputer

Die Entwicklungen auf den Gebieten der Halbleiter- und Bauelementeentwicklung ist eng mit den Fortschritten der Hard- und Softwareindustrie verbunden. Dennoch kommt es zeitweise zu großen Tempounterschieden zwischen den einzelnen Bereichen (z.B. Vergleich der Entwicklung Intel-kompatibler Prozessoren und der Leistungsfähigkeit von Betriebssystemen für Personalcomputer)

     

Entwicklung des Anteils der ALU auf dem Prozessorchip

So sieht ein Transistor im technischen Querschnitt entsprechend vergrößert aus ;-)

So sieht ein Transistor von oben gesehen unterm Elektronenmikroskop entsprechend vergrößert aus ;-)

William Bradford Shockley

1. Intel-Prozessoren in der Übersicht
2. Der Opa i4004
3. Der Durchbruch - der i8080
4. ... und dann kam mit 16 Bit Fahrt in die Entwicklung - der i8086 (respektive i8088)
5. Kurzes Leben mit dem 80286
6. Sensation für seine Zeit - der 386
7. viel schneller- der 486
8. schneller und besser - der i80586
9. Verwandte Themen

1. Intel Prozessoren history menue scroll up

... nachfolgend ein "Life-Lebensbericht": Ich habe den Übergang sowie den Kampf der Titanen  (in der DDR mit wohl logisch zwei Jahren 'Nachlauf' direkt "miterlebt"). Das Problem wohl der gemein hin bekannte Satz: 640 KByte sind mehr als genug!!!!
Genau dieser Nachlauf hat das Verlieren des eigentlichen Gewinners lebensnah dokumentiert - beide Prozessoren waren fast zeitgleich da, arbeiteten in Bezug des Aderessraumes völlig unterschiedlich (ZILOG - OK; INTEL mit einer obskuren Idee (welche sich im Nachgang leicht aufklären, aber nicht mehr verhindern lässt!!!) - die Wahl fiel - nicht zuletzt durch Bill Gates & Microsoft - auf den INTEL-Prozessor - ein Anhänger der Vergangenheit, diesen Fakt baden wir durch seine 64-KByte-Segmentierung bis heute aus!!! Bei allen nachfolgenden Lobliedern auf '486-er & Co. darf man niemals vergessen, dass bereits an diesem Wegpunkt Firmen sowohl auch Konzepte bereitgestanden haben, den Weg in die Adressierbarkeit der Speicher mit "offenem" Räumen begegnen zu können und nicht, wie von INTEL provoziert, diesen nunmehr "lästgen" 64 KByte-Rum" für ein Segn´ment mit uns zu schleppen ...
Jahr   Prozessortyp Leistungsparameter   Bild
1974 8080

8-bit-Prozessor

  • 8-bit-Datenbus

  • 16-bit Adressenverwaltung

  • 16-bit-Adressenbus

  • Adressenraum: 216 = 65.536

 

Weiteres ...

1974 8080

8-bit-Prozessor

  • 8-bit-Datenbus

  • 16-bit Adressenverwaltung

  • 16-bit-Adressenbus

  • Adressenraum: 216 = 65.536

 

Weiteres ...

1979 8086

16-bit-Prozessor

16-bit-Datenbus

16-bit Adressenverwaltung

20-bit-Adressenbus            Adressenraum: 220 =          1.048.576

Weiteres ...

1984 80286

16-bit-Prozessor

  • 16-bit-Datenbus

  • 16-bit Adressenverwaltung

  • 24-bit-Adressenbus

  • Adressenraum: 224 = 16.777.216

Weiteres ...

1985 80386

32-bit Prozessor

  • 32-bit-Datenbus

  • 32-bit Adressenverwaltung

  • 32-bit-Adressenbus

  • Adressenraum: 232 =     4.294.967.296

Weiteres ...

1989 80486

32-bit Prozessor, 32-bit Coprozessor

  • 32-bit-Datenbus

  • 32-bit Adressenverwaltung

  • 32-bit-Adressenbus

  • Adressenraum: 232 = 4.294.967.296

  • 8 kByte Cache

Weiteres ...

1993 80586 (Pentium)

zwei parallel arbeitende "80486-Prozessoren",

  • Verarbeitung von zwei Instruktionen je Takt

  • 64-bit-Datenbus

  • 32-bit Adressenverwaltung

  • 32-bit-Adressenbus

  • Adressenraum: 232 = 4.294.967.296

  • 2 mal 8 kByte Cache

Weiteres ...

Jahr

Betriebssystem

Leistungsparameter

1973

 

CPM

 

  • Hauptspeicher (16 - 64 kByte)

  • Disketten (160 kByte) (nur letzte Versionen)

1981

 

DOS 1

 

  • Hauptspeicher (16 - 64 kByte)

  • Disketten (160 kByte)

1983

DOS 2

  • Hauptspeicher bis 128 kByte,

  • hierarchische Dateistruktur,

  • Disketten (360 kByte)

  • Festplatten werden unterstützt,

  • orientiert am Prozessor 8088/8086

1984

DOS 3

  • Disketten  (1,2 MByte bzw. 1,44 MByte)

  • Festplatten (unter 32 MByte) werden unterstützt,

  • orientiert am Prozessor 80286

1988

 

DOS 4

 

Festplatten ( bis 4 GByte)

 

1990

DOS 5

Nutzung von Zusatzspeicher

1993

DOS 6

großer Umfang an Hilfsprogrammen (z.B Festplatten­komprimierung)


2. Der Durchbruch mit dem i8080 history menue scroll up


3. Der 16-Bit Hammer mit dem 8086 (8088) history menue scroll up


4. Kurzes Leben mit dem i80186 history menue scroll up


5. kam groß raus: der i80286 history menue scroll up


6. kam ganz groß raus: der i80386 history menue scroll up

Sie waren der sehr erfolgreiche Versuch, ganze Rechnergrundplatinen mit faktisch unverändert in großer Stückzahl gefertigten Basiseigenschften ökonomisch sowie auch servicefreundlich herzustellen. Sogar für ein variables Adress-Konzept gab es Lösungen: anfangs Drahtwickelbrücken, später Jumper und/oder Microschalter.

INTEL i80386 CPU von oben


7. viel schneller, viel besser - mit neuer Architektur: der i80486 history menue scroll up

Sie waren der sehr erfolgreiche Versuch, ganze Rechnergrundplatinen mit faktisch unverändert in großer Stückzahl gefertigten Basiseigenschften ökonomisch sowie auch servicefreundlich herzustellen. Sogar für ein variables Adress-Konzept gab es Lösungen: anfangs Drahtwickelbrücken, später Jumper und/oder Microschalter.

i80484Sx-Prozessor geöffnet - 15 Mio. Transistoren sind hier integriert

der 486


8. Zwischenzeitlicher Standard - der PENTIUM-Prozessor history menue scroll up

Sie waren der sehr erfolgreiche Versuch, ganze Rechnergrundplatinen mit faktisch unverändert in großer Stückzahl gefertigten Basiseigenschften ökonomisch sowie auch servicefreundlich herzustellen. Sogar für ein variables Adress-Konzept gab es Lösungen: anfangs Drahtwickelbrücken, später Jumper und/oder Microschalter.

Pentium I geöffnet

 


9. Verwandte Links history menue scroll up

... und so soll es hier geschehen - der Verweis auf die ganze Geschichte der Mikropozessoren sowie ihre Verwandschaft bis in die "Gründerzeit" selbiger. Starten müssen wir da heute bei Zweien - Konrad Zuse sowie John von Neumann - dann haben wir zwar einige Schritte übersprungen, behalten jedoch das wesentliche im Auge ...
       



zur Hauptseite
© Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha © Frank Rost im Dezember 2001

... dieser Text wurde nach den Regeln irgendeiner Rechtschreibreform verfasst - ich hab' irgendwann einmal beschlossen, an diesem Zirkus nicht mehr teilzunehmen ;-)

„Dieses Land braucht eine Steuerreform, dieses Land braucht eine Rentenreform - wir schreiben Schiffahrt mit drei „f“!“

Diddi Hallervorden, dt. Komiker und Kabarettist

Diese Seite wurde ohne Zusatz irgendwelcher Konversationsstoffe erstellt ;-)