Das ZUSEUM in Bautzen history menue Letztmalig dran rumgefummelt: 30.08.11 04:25:24
Das ZUSEUM in Bautzen ist zu einer Wallfahrtsstätte für die Insider der Informatik und besonders die Freunde alter Rechentechnik geworden. Noch immer geht eine ungeheure Faszination von eben dieser aus und weiterhin hat sie es verdient, liebevoll gepflegt zu werden.

1. Vorbetrachtung zum ZUSEUM in Bautzen
2. Die Schickardt-Maschine
3. Das Abakus-Rechnen
4. Rechnen auf der Linihen und Feder nach Adam Ries
5. Napier-Stäbchen oder Ägyptische Multiplikation
6. Der Lehmann-Rechner
7. Fachgruppenkonferenz der Informatiklehrer im ZUSEUM in Bautzen
8. Verwandte Themen

Computergeschichte

Logo des ZUSEUMs in Bautzen

inhaltlich auf korrektem Stand - evtl. partiell unvollständig ;-)

Basiswissen der Informatik

Wissen für Fortgeschrittene der Informatik

als erstes sollte man wohl einen definierten Anfangspunkt setzen, wann es mit dem was wir Informatik und Computertechnik nennen, bzw. deren Vorläufern eigentlich losging - und hier kann man sich streiten, ob das schon das Zählen in der Steinzeit oder die Signalübertragung mittels Trommeln und Feuerzeichen - Fakt bleibt: das ist schon sehr lange her!
wir reden von einer Zeit, als Unternehmen, die uns heute allen irgendwie bekannt sind, noch die Namen braver Bürger waren: Microsoft hieß Bill Gates, Apple war Steve Jobs/Wozniak und der Computer hieß Zuse I/II oder ENIAC und verband sich mit Namen! Toll für uns ist, dass dies alles noch nicht so sehr lange her ist und diese Personen bis vor Kurzem noch unter uns weilten.

1. Vorbetrachtungen zum ZUSEUM in Bautzen history menue scroll up

Das ZUSEUM aus heutiger Sicht und für einen Außenstehenden ist das Werk eines Einzelkämpfers, der im Laufe der Zeit Mitstreiter gefunden hat. Hauptsächlich hat man sich der Pflege sowie der didaktischen Aufbereitung alter Rechenmaschinen sowie historischer Methoden des Rechnens verschrieben. Aus dieser Palette sticht jedoch bemerkenswert die Pflege des Nachlasses Konrad Zuses heraus, wenngleich man auch anderen derzeit noch lebenden Pionieren der Computertechnik regen persönlichen Kontakt hält. So war zum Beispiel Prof. Horst Zemanek aus Wien im Dezember 2005 zu Gast im ZUSEUM zu Bautzen

Konrad Zuse

 

ZUSEUMs-Text als Baudot-Code

ZUSEUMs-Beitrag - FREIE PRESSE 30.11.07

DDR-Computer

 

Sicht auf die 4-Bit-ALU der Z1

UND Schaltung in Zuses mechanischer Lösung - Wahnsinn das Teil ;-)

OR Schaltung in Zuses mechanischer Lösung - Wahnsinn das Teil ;-)

NEGATOR im Grundzustand

Rechnen auf der Linihen und Feder ...

Napier-Stäbchen

   


2. Die Schickardt-Maschine history menue scroll up
Rekonstruiert aus faktisch nur einer flüchtigen Handzeichnung sowie einiger technischer Beschreibung - also mit recht wenig Grundlagenmaterial hat man sich mehrfach an den Nachbau der Schickardt-Maschine gemacht. Einmal auch im ZUSEUM in Bautzn.
 

Schickard-Rechenmaschine


3. Das Abakus-Rechnen history menue scroll up
 
 

4. Rechnen auf der Linihen und Feder nach Adam Ries history menue scroll up
Die Zeitschrift Mikroprozessortechnik hat vor Jahrzehnten den gelungenen Versuch unternommen, das historische Feld der Informatik mit seinen Persönlichkeiten  und Bereichen auszuloten. Wir erweitern dies systematisch und ziehen weitere Namen hinzu

Adam Ries und die "Rechnung auff der linihen und der feder"


5. Napier-Stäbchen oder Ägyptische Multiplikation history menue scroll up
Was rede ich hier eigentlich von Konrad Zuse - 's gibt eine Einrichtung, hinter welcher auch ein ganz konkreter Name steht, der sich mit Konrad Zuse und seinen Erfindungen wesentlich besser auskennt - Andreas Samuel, ein Techniker vor dem Herrn und Bastler-Genie - ich habe nur Informatik studiert, der hat den historischen Teil förmlich gefressen ;-)
 

6. Der Lehmann-Rechner history menue scroll up

Bereits im Jahre 1948 begann in Dresden Lehmann parallel zu seiner Promotion mit dem Entwurf von Rechenwerken und vor allem mit der Umsetzung von Speichereinheiten mittels rotierender Magnetsysteme, um, wie er selbst immer wieder zum Ausdruck brachte, dem „Monster“ ENIAC der USA eine einfachere nicht so voluminöse Lösung entgegen zu setzen. So wurde bereits 1949 der Entwurf für ein vollständiges Rechen-, Steuer- und Speicherwerk (auf Magnettrommelbasis) fertig gestellt.

Demo-Rechner von Prof. Lehmann - Leihgabe der TU-Dresden

Betrachtet man die damalige Zeit, ist es nicht verwunderlich, dass Nachrichten über ähnliche Entwicklungen von Zuse und Billing oder gar aus England oder Österreich sehr spärlich und dann noch mit großer Zeitverzögerung nach Dresden gelangten. Zudem kam noch, dass die Wirtschaft am Boden lag und die Mittel, sowohl finanziell als auch materiell für die Umsetzung der Ideen zum Bau einer Rechenmaschine an der damaligen Technischen Hochschule Dresden einfach nicht vorhanden waren. N. J. Lehmann gelang es trotz aller Schwierigkeiten 1950 mit dem damaligen Funkwerk Dresden erste Industriekontakte aufzunehmen. Es dauerte allerdings noch bis 1956, bis der erste Rechner D1 (Dresden 1) in zwei Exemplaren betriebsbereit fertig gestellt werden konnte. Ein Exemplar befand sich in den Räumen der TH Dresden, das zweite im Funkwerk Dresden. Der D1 rechnete mit einer Wortlänge von 72 Bits (etwa 20 Dezimalstellen), benutzte eine rotierende Trommel als Speichermedium mit 2 x 1024 Speicherplätzen. Mit einer Taktfrequenz von 100 kHz realisierte er etwa 100 arithmetische Operationen /sec. Als Bauelemente kamen 760 Röhren (Wehrmachtsbestände), 1000 Selendioden und etwa 100 Relais zum Einsatz. Das Eingabemedium war ein Filmstreifen (ausrangierte alte UFA-Filme) mit einem Lochcode - entsprechend der auszuführenden Befehle und der einzugebenden Daten, das Ausgabemedium war eine elektronische Schreibmaschine. Der Rechner nahm die Länge einer Wand von etwa 6m ein.


7. Fachgruppenkonferenz der Informatiklehrer im ZUSEUM in Bautzen history menue scroll up

Eingeladen hatte der Vorsitzende des Vereins ZUSEUM e.V. Herr Andreas Samuel und der Vorstand der Fachgruppe der Informatiklehrer Sachsens nahm diese gern an. Kaum sonst wo weltweit wird spezifisch das Erbe Konrad Zuses derart liebvoll und intensiv gepflegt, wie gerade hier. Und nachdem weltweit unstrittig anerkannt wurde, dass der erste frei programmierbare Digitalrechner Konrad Zuse zuzuschreiben ist.
Ergnzt wurden die Ausführungen von Herrn Samuel durch die Mitarbeiter des ZUSEUMs unter anderem Herrn Roland Haink sowie auch Mitgliedern des zugehörigen Fördervereins, unter anderem Frau Steffi Groß.

wir über uns  -  die GI-Fachgruppe der Informatiklehrer Sachsens

ZUSEUMs-Chef - Andreas Samuel

ZUSEUMs-Mitarbeiter - Herr Haink

Aula des Schiller Gymnasiums in Bautzen

Prof. Dr. Horst Zuse beim Vortrag

der Gastgeber lauscht dem Vortrag ebenso gebannt, wie die anderen angereisten GI-Fachgruppenmitglieder sowie Gäste

Host Zuse im Bild des Vortrages an der Z4

Host Zuse im Bild des Vortrages an der Z4

Host Zuse im Bild des Vortrages an der Z4

Katrin Büttner bedankt sich i Namen der Anwesenden bei Prof. Dr. Zuse

die Vertretung der Gymnasien Nossen, Mittweida & Rochlitz ;-)

unsere Pressevertretung - Rainer Fabianski

Warten vorm ZUSEUM

Gerd und Hannes

ordentliche Sitzhaltung - die Basis jedes guten Unterrichts ;-)

Grundlagen mechanischer Rechenmaschinen - erklärt von Herrn Haink

Hebdrehwäler zur Demonstration für Telefonverbindungen - das macht man heute noch genauso - nur nicht mehr mechanisch

Schickard-Rechenmaschine

Rechnen auf der Linihen und Feder ...

der Abakus darf nicht fehlen ...

... auch nicht die Napier-Stäbchen

... und ihre Funktionsweise

Prüfung auf der Schickard-Maschine

4-Bit Addierwerk nach Zuse

4-Bit Addierwerk mit Logikblechen nach Zuse

4-Bit Addierwerk auf Relais-Basis nach Zuse

4-Bit Addierwerk auf Relais-Basis in Funktion 4 + 3 sollte 7 ergeben ;-)

Martin Jähnig erklärt den Baudot-Code Lochstreifenstanzer - hier zum Baudot-Code

der ZUSE-GRAPHOMAT - der erste Plotter

Lochstreifen einlesen für Kurvendaten des Grapomaten

oder eben auch Lochstreifen stanzen im Baudot-Code - das funktioniert so

Vollansicht des Graphomaten mit einer Toleranz von 0,1 mm auf A0-Format im Jahre 1964 ohne Schrittmotoren

Rainer Werner als Interessent für historische Rechenmaschinen

und immer wieder sind die Lochstreifenstanzer interessant

nochmals das Addierwerk

nochmals das Addierwerk in voller Größe

Demo-Rechner von Prof. Lehmann - Leihgabe der TU-Dresden

Fragerunde an die Mitarbeiter des ZUSEUMs mit Horst zuse als fachkundigem Berater

Fragerunde an die Mitarbeiter des ZUSEUMs mit Horst zuse als fachkundigem Berater

das ZUSEUM - nach vielen Umbaumaßnahmen kaum noch zu erkennen

das ZUSEUM - nach vielen Umbaumaßnahmen kaum noch zu erkennen

nochmals Herr Samuel beim Erklären eines 8 Byte Speichers nach der Z1-Architektur

die Rechenbleche nach Konrad Zuse ...

die Rechenbleche nach Konrad Zuse ...

8 x 8-Bit RAM

der Kern der mechanischen Negation

Hannes springt für den erkrankten Herrn Samuel ein ...

... und erklärt Aufbau sowie Funktionsweise der Zuse-Bleche ...

... diese sind auch nach67 Jahren noch kniffelig ;-)

... diese sind auch nach67 Jahren noch kniffelig ;-)

... diese sind auch nach 67 Jahren noch kniffelig ;-)

... und so wird zusammengesetzt bzw. abgebaut ;-)

... bis zum Basisblech

noch mal, wel's so schön war ;-)

die Einzelteile, welche wirklich Logik machen

auch Rainer Werner beim Experimentieren mit Zuse-Logiken

auch die Fakultät Informatik der TU-Dresden kommt ins Schwitzen

Rainer mit Erfolg???

Zuse-Logik als 3D-Modell hier eine Antivalenz

Zuse-Logik als 3D-Modell hier eine Antivalenz

Zuse-Logik als 3D-Modell hier eine Antivalenz

Prof. Dr. Ludwig über das Lebenswerk Prof. Lehmanns an der TU-Dresden

Prof. Dr Ludwig über das Lebenswerk Prof. Lehmanns an der TU-Dresden

Vortrag Prof. Ludwigs über einen Pionier der Computertechnik in der DDR

Vortrag Prof. Ludwigs über einen Pionier der Computertechnik in der DDR

Blech # 01

Blech # 01 als DigCAD 4.0-Zeichnung

Blech # 02

Blech # 02 als DigCAD 4.0-Zeichnung

Blech # 03

Blech # 03 als DigCAD 4.0-Zeichnung

Blech # 04

Blech # 04 als DigCAD 4.0-Zeichnung

... auf meinen Logikseiten habe ich einmal mit den Zuse-Blechen nach Andreas Samuel experimentiert - die Details kann man natürlich auf den Fotos oben besser erkennen ;-)

Kombinatorik

Das Kombinatorik-Projekt

Schaltalgebra

Kanonischen Normalformen

AND-Logik

OR-Logik

Negator-Logik

NAND-Logik

NOR-Logik

Äquivalenz-Logik

Antivalenz-Logik

 


8. Verwandte Themen history menue scroll up

Im Begriff Wide-Aera Network läuft ja nun eigentlich technisch die gesamte Informatik zusammen - können und wollen wir gar nicht alles bedienen - aber einiges haben wir und stellen es als Denkanstoß auf diesen Links zur Verfügung. Schnell ist man natürlich im Innenleben der Netzwerke - nur für ganz harte Burschen geeignet ;-)
Bereich Rechentechnik und Betriebssyteme

von-Neumann-Architektur

Logo der Parallelrechnersystemee

Betriebssysteme

Mikroprozessoren

   
Bereich Mikroprozessortechnik

... und so funktioniert ein Computer

Prozessoraufbau für Fortgelaufene ;-)

CPU-Register für Fortgelaufene ;-)

BUS-Systeme

Flags

Cash-Speichero

Befehlspipeling

Stack-Operations-Logo

 
Bereich Datenübertragung

Datenübertragungsverfahren

OSI Referenz-Schichtenmodell

die RS232-Schnitttstelle

Tabelle des UNICODES

Kryptologie

Digitale Signale

Information, Nachricht und Signalbegriff

 

   
Bereich Netzwerke und Sicherheitstechnik

Secuirty-Syteme in Netzwerken

Server-Management

Local Area Network - kurz: LAN

Netzwerkdienste

Netzwerk-Management

OSI Referenz-Layer

Netzwer-Topologie

Terminalserver

 
Anfängerbereich Informatik

Computer für Anfänger

Computertechnik

Mikroprozessor und Peripherie

Netzwerke für Anfänger

Standardsoftware

Betriebssysteme

Software-Lifecycle

   
Bereich Programmierungstechnik

Programme

Programmierung

Software-Engeneering

Datentypen - sind ja auch besond're Typen gewesen ;-)

Logo der Struktogramme

EVA-Prinzip & Objekt-, Attribut-, Operatiosnbeziehung

Modultechnik

Intel-Interrupt-Logo

 
Bereich Mikroprozessortechnik und Einchipcontroller

der LC-80

POLYCOMPUTER

Z80-CPU

Mnemonic-Code-Notation

höhere Programmierwerkzeuge

... und so funktioniert ein Computer

 

die beliebte alphabetisch sortierte Schnell-Liste

die beliebte numerisch sortierte Schnell-Liste

Allgemeine FLAG-Wirkung

FLAG-Wirkung auf OP-Code-Gruppen

Alphabetisch sortierte Dokumentation

FLAG Teile I

FLAG Teile 2

Allgemeine Funktionssymbolik

Der LC-80 Simulator

Microcontroller

   



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© Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha © Frank Rost im November 2007

... dieser Text wurde nach den Regeln irgendeiner Rechtschreibreform verfasst - ich hab' irgendwann einmal beschlossen, an diesem Zirkus (das haben wir schon den Salat - und von dem weiß ich!) nicht mehr teilzunehemn ;-)

„Dieses Land braucht eine Steuerreform, dieses Land braucht eine Rentenreform - wir schreiben Schiffahrt mit drei „f“!“

Diddi Hallervorden, dt. Komiker und Kabarettist

Diese Seite wurde ohne Zusatz irgendwelcher Konversationsstoffe erstellt ;-)