1.9. Theorie des Datenbasenentwurfs - Database-Engeneering history menue Letztmalig dran rumgefummelt: 11.02.16 15:14:38
Begrifflich schon eine Ungereimtheit, von Datenbankentwurf zu sprechen - die Datenbank ist nämlich schon da, wir entwerfen die Datenbasis. Die wesentlichen Entwicklungsschritte einer Datenbank sind vergleichbar mit den Stufen des allgemeinen Softwarelebenszyklus. Daneben sind aber eben noch eine Reihe von Kleinigkeiten zu beachten, welche das Leben eines Datenbankentwurfs "anders" machen, als die Entwicklung eines Programmes. 
1. Analyse des Realistätsausschnitts
2. Funktionale Spezifikation
3. Grobentwurf
4. Feinentwurf
5. Implementierungsentwurf
6. Datenbankimplementierung
7. Testnutzung
8. Regulärer Datenbankbetrieb
9. Verwandte Themen

Datenbanken

Logo für den Datenbasen-Entwurf

inhaltlich auf korrektem Stand - evtl. partiell unvollständig ;-)

Wissen für Fortgeschrittene der Informatik

Quellen:

1. Analyse des Realitätsausschnittes history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden
unsere gebräuchlichen Zahlensysteme sind Positionssysteme - im Gegensatz zu den Römischen Zahlen (ein Additionssystem)
die Anwendung aller Zahlensysteme ist gleich - folglich auch ihrer Rechen- und Konvertierungsregeln - sie unterscheiden sich nur in der Basis (dem Wertevorrat der definierten Grundmenge (... also der Anzahl der Grundziffern))
ist der Ziffernvorrat beim Zählen erschöpft, schreiben wir in der Folgezahl 'ne null für die betreffende Stelle, und erhöhen die vorangesetzte Stelle um eins
das Binärsystem ist das einfachste Zahlensystem - besser geht's nicht!!!
daraus folgt der Wichtige Satz aus Murphy's Gesetzen: "Manchmal kann Null so groß werden, dass es schon fast ein bisschen Eins ist!" - elektronisch lässt sich das sogar realisieren!!

2. Funktionale Spezifikation history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

Es ist festzulegen, in welcher Weise die Objekte zu bearbeiten sind. Es sind ggf. Nutzergruppen mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen zu berücksichtigen. Umfang und Zielstellung des Datenbanksystems sind zu beschreiben.


3. Grobentwurf history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

Es ist festzulegen, in welcher Weise die Objekte zu bearbeiten sind. Es sind ggf. Nutzergruppen mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen zu berücksichtigen. Umfang und Zielstellung des Datenbanksystems sind zu beschreiben.


4. Feinentwurf history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

Der Feinentwurf erfolgt meist im relationalen Datenmodell (künftig auch objektorientierte Ansätze). Es werden alle Details zu den Relationen (Tabellen) der Datenbasis festgelegt. Es erfolgt eine Normalisierung der Relationen zur Vermeidung von Anomalien bei der Nutzung der Datenbank und zur Beseitigung von Redundanz.


5. Implementierungsentwurf history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

Es werden Festlegungen zur Hardwarearchitektur (integrierte oder verteilte Datenbank bzw. Nutzung einer Datenbank im Rechnernetz) getroffen. Entsprechend der Hardwarevoraussetzungen, der Datenmodellierung und der Anforderungen an die Funktionalität und die Leistungsparameter wird ein konkretes Datenbank-Management-System ausgewählt.


6. Implementation der Datenbank history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

Mit Hilfe der Datenbeschreibungssprache wird die Struktur der Datenbasis angelegt, und unter Nutzung der Datenmanipulationssprache werden die realen Daten eingespeichert und die Datenbasis aufgebaut.


7. Nutzung und Test der Datenbank history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

Mit der Implementation eines Prototyps kann eine Nutzung als Testbetrieb beginnen. Schwachstellen und Fehler werden erkannt und beseitigt. Organisatorische Festlegungen zum Datenbankbetrieb, zum Datenschutz, zur Datensicherheit werden getroffen.


8. Regulärer Betrieb der Datenbank history menue scroll up
Neben der Abgrenzung und Eingrenzung des zu modellierenden Realitätsausschnittes ist das Erkennen von Objekten und der Beziehungen zwischen ihnen wichtig. Dieses Herausarbeiten der Grundobjekte für eine spätere Verarbeitung muss in enger Wechselwirkung mit der Zielstellung des Datenbankentwurfs, d. h. vor allem mit der funktionellen Spezifikation, erfolgen.
Niemals darf die Welt einer Datenbasis angepasst werden - die Datenbasis hat die Aufgabe, ausnahmslos die Welt auch im Worst-Case abzubilden

In dieser Phase wird vor allem die Leistungsfähigkeit der Datenbankimplementation beobachtet. Auswertungen der LOG-Aufzeichnungen und Nutzerhinweise sollte der Datenbankadministrator zur Leistungsverbesserung nutzen.


9. Verwandte Themen history menue scroll up
Da schon einmal feststeht, dass Datenbanken das Non plus Ultra der Informatik sind, und dies sowohl von der theoretischen als auch praktischen Seite gilt, gibt's nun hier die Verwandtschaften und somit auch das Basiswissen zu Datenbanken auf Abiturniveau schlechthin.
Bereich Datenbanken-Grund- und Aufbauwissen

Database Management-Systems

Daten

Datensicherheit und Datenpiraterie

Datenschatten

Zahlensysteme

Anforderungen an DBMS

richtige oder falschen Datenbasen

System-Query-Language

mengentheoretischen Grundlagen der SQL

Bereich Begriffswelt der Informatik

Informationsbegriff

Nachrichten

Wissen

Systembegriff

Modellbegriff

Simulation

Denken und Sprache

Zahlen, Daten und Datentypen

Gegenläufigkeit und Verklemmung

Pattern-Matching

   
Bereich Kryptologie

Grundlagen der Kryptologie

Allgemeines zur Verschlüsselung

Steganografie

CÄSAR-Chiffre

Vigenère-Chiffre

der Babbage bzw. Kasiski-Test

Angriff auf den ENIGMA-Chiffre: Projekt ULTRA- oder Shark

   


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© Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha © Frank Rost im Januar 2002

... dieser Text wurde nach den Regeln irgendeiner Rechtschreibreform verfasst - ich hab' irgendwann einmal beschlossen, an diesem Zirkus (das haben wir schon den Salat - und von dem weiß ich!) nicht mehr teilzunehemn ;-)

„Dieses Land braucht eine Steuerreform, dieses Land braucht eine Rentenreform - wir schreiben Schiffahrt mit drei „f“!“

Diddi Hallervorden, dt. Komiker und Kabarettist

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